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Mieter

Allgemeine Anfragen

Auch wenn wir Sie über Name und Anschrift in unserem System finden würden, ist die Nennung Ihrer Mietvertragsnummer erforderlich. Sie dient der Verifizierung und eindeutigen Zuordnung zu einem Mietobjekt. 

Ihre Mietvertragsnummer finden Sie im Mietvertrag auf der ersten Seite sowie in jedem unserer Schreiben. Beispiel einer Mietvertragsnummer: 44604.0142.04.

Für den Erhalt einer aktuellen Mietbescheinigung wenden Sie sich bitte an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Kopien von Unterlagen können Sie über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) beantragen.

Sofern ein gesetzlicher Betreuer bestellt ist, bitten wir um entsprechende Mitteilung und Zusendung einer Kopie des Betreuerausweises oder eine entsprechende Vollmacht.

Um Auskünfte an Angehörige oder sonstige Dritte Personen erteilen zu können, benötigen wir von Ihnen eine Auskunftsvollmacht. Bitte wenden Sie sich an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000), von dort wird Ihnen ein entsprechendes Formular zugeschickt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen personenbezogene Daten nur mit Einwilligung der betreffenden Person an Dritte weitergegeben werden. Aus diesem Grund benötigen wir bei entsprechendem Wunsch eine Auskunftsvollmacht von Ihnen, die Sie über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) beantragen können.

Bitte teilen Sie uns eine Namensänderung schriftlich mit und legen einen Nachweis in Kopie bei. Sie erhalten eine Bestätigung, sobald unsere Daten geändert wurden.

Der E-Mail-Versand erfolgt häufig unverschlüsselt, sodass Daten abgegriffen werden könnten. Wir bitten daher immer um Zusendung personenbezogener Daten per Post.

Kautionszinsabrechnungen erhalten Sie jährlich per Post. Auf Wunsch kann die Abrechnung auch nachträglich über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) angefordert werden.

Da keine Vertragsbeziehung zwischen uns und Ihrem Untermieter besteht, können wir keine Wohnungsgeberbescheinigung für ihn ausstellen. Sie sind der Vermieter Ihres Untermieters und müssen die Bescheinigung selbst ausstellen.

Corona-Pandemie

Zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz verabschiedet, wonach Mietern für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden kann. Diese gesetzliche Regelung entbindet Sie jedoch nicht von der Pflicht zur Zahlung der Miete. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.

Das Gesetz wirkt also zeitlich begrenzt und beinhaltet die Pflicht, die zwischen dem 1. April und 30. Juni 2020 nicht gezahlte Miete im Nachhinein zu zahlen.

Deshalb gilt für entsprechende Notlagen: Beantragen Sie frühzeitig staatliche Leistungen zur Unterstützung Ihrer Mietzahlungen.

Als staatliche Sicherungssysteme stehen zum einen das Wohngeld und zum anderen die Leistungen nach SGB II (Grundsicherung - "Hartz 4") zur Verfügung. Das Wohngeld ist vorrangig.

Menschen, die sich aus eigener Kraft am Wohnungsmarkt keinen angemessenen Wohnraum leisten können, erhalten zu den Mietkosten einen staatlichen Zuschuss, der angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern soll. Diesen Zuschuss nennt man Wohngeld.

Wohngeldberechtigt sind alle Personen, die zur Miete wohnen und deren monatliches Haushaltsgesamteinkommen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Diese Einkommensgrenze hängt vom Wohnort ab. Keinen Anspruch auf Wohngeld haben Bezieher von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder BAföG, da ihre Wohnkosten im Rahmen der Leistungen bereits berücksichtigt werden.

Das Wohngeld können Sie bei den Wohngeldbehörden der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltungen beantragen. Auf der Webseite der zuständigen Behörde erhalten Sie auch entsprechende Antragsformulare.

Viele Bundesländer bieten Erleichterungen im Rahmen der Antragsstellung und der Plausibilitätsprüfung an.

Im Rahmen des Erstantrag benötigen die Wohngeldstellen auf jeden Fall

  • Mietnachweis
  • Einkommensnachweis (mindestens die letzte Abrechnung)
  • Bei Kurzarbeitergeld: Im Idealfall die erste Abrechnung unter Berücksichtigung von Kurzarbeitergeld, sonst mindestens die betriebliche Vereinbarung zum Kurzarbeitergeld.

Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miete und dem Gesamteinkommen. Als Haushaltsmitglieder zählen Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, Personen, die mit dem Wohngeldberechtigten zusammenleben oder bereit sind, Verantwortung füreinander zu tragen.

Die Berechnung des Wohngeldes erfolgt anhand sogenannter Mietenstufen. Gemeinden und Kreise werden anhand der durchschnittlichen Miethöhe vor Ort in Mietenstufen von I bis VI eingeteilt. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Miete, die Sie tatsächlich zahlen, zählt, sondern festgelegte Höchstbeträge, die wiederum von den Mietenstufen abhängen. Bei Ihrem Gesamteinkommen zählt das Bruttoeinkommen. Von diesem Betrag werden abhängig von der Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Im Internet stehen Ihnen kostenlose Wohngeldrechner zur Verfügung, anhand derer Sie grob einschätzen können, ob Ihnen Wohngeld zusteht. Entsprechende Wohngeldrechner finden Sie hier:

https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeldrechner-2020-artikel.html
https://www.wohngeld.org/wohngeldrechner.html

Wohngeld wird ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, gewährt und in der Regel für 12 Monate bewilligt. Anschließend ist ein neuer Antrag erforderlich. Erhalten Sie bereits Wohngeld, so muss - wie bisher - kein neuer Antrag gestellt werden. Allerdings gilt auch dies nur innerhalb des sogenannten Bewilligungszeitraums.

Zielgruppe sind Menschen/Haushalte ohne eigenständige Einkommenserzielung, die auch kein Arbeitslosengeld (ALG I) erhalten. In der aktuellen Situation kann das auch Selbstständige betreffen, die COVID-19-bedingt unmittelbar ohne Einkommen dastehen.

Betroffene stellen unmittelbar beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf Grundsicherung und Übernahme der vollen Wohnkosten.

Ja. Erstanträge können einfach formlos schriftlich, ohne persönliche Vorsprache (direkt über den Hausbriefkasten des Jobcenters) oder telefonisch gestellt werden. Zu empfehlen ist die schriftliche Beantragung, da die bekannten Jobcenter-Telefonnummern aktuell kaum erreichbar sind. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, zum Nachweis die schriftliche Antragstellung bezeugen zu lassen.

Anträge können gestellt werden unter:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Vereinfachtes Verfahren für Zugang zu sozialer Sicherung.
Keine zeitaufwändige Vermögensprüfung: Für Leistungen, deren Bewilligungszeiträume zwischen 1. März 2020 und 30. Juni 2020 beginnen, wird Vermögen für die Dauer von 6 Monaten nicht berücksichtigt. Es gilt die Vermutungsregel, dass Antragsteller kein erhebliches Vermögen haben. Es genügt eine Erklärung des Antragstellers.

Keine Angemessenheitsprüfung.
Ab April 2020 erfolgt bei Erstanträgen keine Angemessenheitsprüfung. Für zunächst 6 Monate werden die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung als angemessen angesehen/übernommen. Es gelten auch nicht die üblichen an der sozialen Wohnraumförderung orientierten Flächenbeschränkungen. Die tatsächlichen Aufwendungen für die tatsächliche Wohnfläche gelten.

Mieterportal

- Ansicht von Eckdaten zum Mietverhältnis (Angaben zur Wohnung, Miethöhe, …)
- Einsehen und Verändern Ihrer bei uns hinterlegten Stammdaten (Telefonnummern, E-Mail-Adressen etc.)
- Ansicht und Abruf Ihrer persönlichen Dokumente, z. B. Nebenkostenabrechnungen
- Erstellung von Schadensmeldungen
- Melden sonstiger Anliegen
- Status-Anzeige Ihrer Schadensmeldungen und sonstigen Anfragen an uns
- Erstellung und Download von Dokumenten per Selfservice (z.B. Sepa-Mandat, Mietbescheinigung, Informationen und Tipps rund ums Wohnungen etc.)

Sie können die oben genannten Services rund um die Uhr und unabhängig von den Öffnungszeiten des zentralen Kundenmanagements mobil oder am PC nutzen – ganz ohne Wartezeiten. Melden Sie etwa einen Schaden bequem per Smartphone, indem Sie den Schaden fotografieren und an uns senden. Die Meldung landet direkt bei uns im System und kann auf diese Weise schneller bearbeitet werden.

Die Registrierung und Nutzung des Portals und der App sind kostenfrei.

Der Registrierungscode befindet sich auf dem Anschreiben, das wir Ihnen bei Einführung der App zwischen dem 01.06.2020 und 30.06.2020 bzw. bei späteren Einzügen zusammen mit dem Mietvertrag zugeschickt haben. Falls Ihnen dieses Schreiben nicht mehr vorliegt, senden Sie bitte eine E-Mail an kunde@remove-this.gwh.de. Sie erhalten dann Ihren persönlichen Registrierungscode in den nächsten Tagen per Post.

Wenn Sie zwei Registrierungscodes erhalten haben, gelten diese für unterschiedliche Mietverhältnisse (z.B. Wohnung und Stellplatz). Bitte beachten Sie, dass eine E-Mail-Adresse nicht für mehrere Registrierungen verwendet werden kann. Sie können jedoch unterschiedliche E-Mail-Adressen nutzen, um alle Ihre Mietverhältnisse über GWH home einsehen zu können. Falls dies nicht gewünscht oder möglich ist, können Sie per E-Mail an gwh-home-support@remove-this.gwh.de erfragen, welcher Code welchem Vertrag zugeordnet ist und sich dann für eine Anmeldung entscheiden.

Der Brief mit den Zugangsdaten wurde ausschließlich an alle im Mietvertrag aufgeführten Personen der Wohnung adressiert. Personen, die nicht mit im Mietvertrag stehen, können sich nicht registrieren.

Aus Datenschutzgründen erhält jeder Vertragspartner einen eigenen, individuellen Registrierungscode.

Sie haben von uns einen Brief mit den erforderlichen Zugangsdaten erhalten. Darin finden Sie Ihre persönliche Registrierungsnummer. Mit dieser können Sie sich auf unserer Homepage www.gwh.de unter „Mieterportal“ oder über die App „GWH home“ einmalig mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren und ein neues, individuelles Kennwort vergeben.

Sollten Sie dieses Schreiben nicht mehr haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an kunde@remove-this.gwh.de. Wir senden Ihnen den Brief dann erneut zu.

Nach der erstmaligen Registrierung erhalten Sie eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Nachdem Sie den Link in der E-Mail bestätigt haben, ist Ihr Zugang aktiviert.

Der Registrierungscode besteht ausschließlich aus Großbuchstaben und Zahlen. Achten Sie darauf, den Buchstaben O und die Zahl 0 nicht zu verwechseln. Wir haben uns bemüht, im Schreiben eine Schriftart zu verwenden, die Zahlen und Buchstaben bestmöglich differenziert.

Versuchen Sie zunächst, Ihr Kennwort mittels der "Kennwort vergessen"-Funktion zurückzusetzen. Falls Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre bisherige E-Mail-Adresse haben, senden Sie uns eine E-Mail an gwh-home-support@remove-this.gwh.de.

Beide Produkte bieten weitestgehend identische Funktionen. Entscheidend ist deshalb vielmehr Ihr bevorzugtes Endgerät.

- Für einen PC, Laptop oder ein Tablet empfehlen wir Ihnen das Mieterportal auf unserer Homepage www.gwh.de unter "Mieterportal".

- Wenn Sie ein Android-Smartphone besitzen, ist die Android-App für Sie die erste Wahl. Diese finden sie, wenn Sie im Google Playstore nach "GWH home" suchen.

- Mieter, die ein iPhone besitzen, finden die App unter "GWH home" im App Store.

Kein Problem. Auch wenn wir für Windows Phones keine spezielle App zur Verfügung stellen, können Sie mit dem Smarthone die Seite www.gwh.de öffnen. Das Portal passt sich automatisch dem Display des Smartphones an.

Im Portal: Klicken Sie auf Ihren Namen, dann auf "Stammdaten". Dort geben Sie Ihre neue E-Mail-Adresse zweimal ein. Sie bekommen anschließend eine E-Mail an die neue Adresse, die Sie bestätigen müssen. Bis zur Bestätigung bleibt die alte E-Mail-Adresse aktiv. Nach der Bestätigung können Sie nur noch die neue E-Mail-Adresse zum Login verwenden.

In der App: Tippen Sie auf Ihr Profil und anschließend auf "Profil bearbeiten". Dort geben Sie Ihre neue E-Mail-Adresse ein. Sie bekommen anschließend eine E-Mail an die neue Adresse, die Sie noch bestätigen müssen. Bis zur Bestätigung bleibt die alte E-Mail-Adresse aktiv. Nach der Bestätigung können Sie nur noch die neue E-Mail-Adresse zum Login verwenden.

Im Portal: Klicken Sie oben rechts auf Ihren Namen und dann auf "Kennwort ändern".

In der App: Nutzen Sie bei der Anmeldung die Funktion "Passwort vergessen". Anschließend können Sie ein neues Passwort vergeben.

Das Passwort muss aus mindestens acht Zeichen bestehen. Darin enthalten sein müssen mindestens ein Großbuchstabe, ein Kleinbuchstabe sowie eine Ziffer und ein Sonderzeichen.

Klicken Sie im Portal oder in der App auf "Kennwort vergessen". Anschließend wird eine E-Mail an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse versendet. Unter dem angegebenen Link können Sie ein neues Kennwort vergeben.

Wenn Sie Hauptmieter mehrerer Mietobjekte sind (z.B. Wohnung und Stellplatz), werden diese automatisch in Portal und App angezeigt oder Sie haben zwei separate Registrierungscodes erhalten. Zugriff auf Objekte, bei denen Sie kein Mietvertragspartner sind, erhalten Sie nicht.

Unter "Dokumente" und "Verträge" finden Sie die Option "Mietbescheinigung". Diese wird nach dem Anklicken für Sie erstellt und steht innerhalb von Sekunden zum Download zur Verfügung.

Zum aktuellen Zeitpunkt erhalten Sie alle unsere Schreiben zusätzlich per Post.

Sobald für Sie ein neues Dokument (z.B. die Nebenkostenabrechnung) vorliegt, werden Sie darüber per E-Mail informiert. Nutzen Sie die App, können Sie stattdessen mittels einer sogenannten Push-Nachricht informiert werden. Diese können Sie in den Einstellungen aktivieren und deaktivieren.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Senden Sie einfach eine E-Mail an: gwh-home-support@remove-this.gwh.de.

Um den Zugang zu GWH home zu löschen, senden Sie einfach eine E-Mail an gwh-home-support@remove-this.gwh.de.

Mietzahlungen

Jedem Mieter der GWH wird ein eigenes Mietkonto zugewiesen, auf das die monatliche Miete zu überweisen ist. Die Bankverbindung Ihres Mieterkontos finden Sie in Ihren Mietvertragsunterlagen.

Die Miete ist monatlich im Voraus, spätestens bis zum dritten Werktag eines jeden Monats zu entrichten.

Nein, das ist nicht möglich. Die Miete muss im Voraus, spätestens zum dritten Werktag des Monats gezahlt werden.

Bitte wenden Sie sich an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Sie erhalten von dort einen Vordruck zur Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats.

Bitte kontaktieren Sie hierfür unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Als Vertragspartner sind Sie unser Ansprechpartner für sämtliche Belange aus dem Mietverhältnis. Sie sind dazu verpflichtet, die regelmäßigen, pünktlichen und vollständigen Mietzahlungen sicherzustellen. Bitte leiten Sie bei Bedarf Briefe über Mietänderungen, Nebenkostenabrechnungen oder Mietrückstände an das Amt weiter, damit Fehlbeträge ausgeglichen und Mietanpassungen berücksichtigt werden können.

Auch wenn Ihre Mietzahlungen regelmäßig vom Amt geleistet werden, dürfen wir ohne Ihre Zustimmung keine Auskünfte erteilen. Sofern ein permanenter Austausch mit der zuständigen Stelle von Ihnen gewünscht ist, erteilen Sie bitte eine entsprechende Auskunftsvollmacht. Das zugehörige Formular erhalten Sie über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Bitte wenden Sie sich bei einer gewünschten Ratenzahlung an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Dort wird geprüft, ob und ggf. in welcher Höhe wir Ihnen eine Ratenzahlung gewähren können.

Ein Widerruf des Lastschriftmandant kann ohne Angabe von Gründen in Textform erfolgen. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung von uns.

Wohngeld können Sie bei der Wohngeldstelle der Stadt / des Rathauses beantragen. Hierzu benötigen Sie eine aktuelle Mietbescheinigung. Diese erhalten Sie über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Mängelmeldungen

Wenn für Ihre Wohnanlage die sogenannte Mieterdirektbeauftragung vereinbart wurde, können Sie kleinere, in Ihrer Wohnung entstandene Schäden bis zu einem Schätzwert von 300 €  inkl. MwSt. direkt an die zuständigen Firmen melden. Die entsprechenden Gewerke, Anschriften und Telefonnummern unserer Vertragsfirmen entnehmen Sie bitte dem Ihnen vorliegenden und im Treppenhaus ausgehängten Firmenverzeichnis. Es muss sich um Arbeiten handeln, zu denen wir aufgrund unserer vertraglichen Verpflichtung als Vermieter verpflichtet sind. Reparaturen aufgrund eigenverschuldeter Schäden in Ihrer Wohnung sowie an Ihrem persönlichen Eigentum tragen Sie selbst. Liegen die Schätzkosten zur Behebung eines Mangels über 300 € oder bestehen Mängel im Haus oder in der Außenanlage, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Hausmeister oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Besteht in Ihrer Wohnanlage hingegen Outsourcing, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Firma, die Ihnen ebenfalls mitgeteilt wurde und einem Aushang im Treppenhaus zu entnehmen ist.

Ist weder die Mieterdirektbeauftragung, noch Outsourcing vereinbart, wenden Sie sich bezüglich eines Mangels bitte an den zuständigen Hausmeister oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Enthält Ihr Mietvertrag eine sogenannte Kleinreparaturklausel, sind die Kosten für die Beseitigung von kleinen Schäden an Teilen der Mietsache, die Ihrem ständigen Zugriff und Gebrauch unterliegen, bis zur Höhe des vereinbarten Betrages (51,13 €, 77 €, 100 €) von Ihnen zu tragen. Bei mehreren Reparaturen innerhalb eines Jahres wird der Maximalbetrag auf höchstens 8 % der Jahresnettomiete begrenzt. Kosten für die Beseitigung für von Ihnen selbst verursachte Schäden/Mängel werden Ihnen ebenfalls in Rechnung gestellt.

Kleinreparaturen umfassen die Beseitigung von kleinen Schäden an Teilen der Mietsache, die Ihrem ständigen Zugriff und Gebrauch unterliegen, insbesondere an den Installationsgegenständen für Elektrizität, Wasser und Gas, den Heiz- und Kocheinrichtungen, den Fenster- und Türverschlüssen, Rollläden sowie den Verschlussvorrichtungen von Fensterläden.

Kontaktieren Sie bitte die entsprechende Service-Hotline von ISTA (Telefon: 0201 50744497) oder TECHEM (Telefon: 0800 2001264)

Bitte informieren Sie den zuständigen Hausmeister oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Der Hausmeister wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin zur Begutachtung vor Ort zu vereinbaren.

Bitte kontaktieren Sie den zuständigen Hausmeister oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) und geben Art und Anzahl der benötigten Schlüssel an. Gerne bestellen wir weitere Schlüssel für Sie. Die Kosten sind von Ihnen zu tragen. Die voraussichtliche Höhe kann Ihnen unser Hausmeister nennen. Bei einem späteren Auszug aus der Wohnung sind sämtliche Schlüssel – auch zusätzlich beantragte und von Ihnen selbst bezahlte – an uns zurückzugeben.

In dringenden Notfällen erreichen Sie folgenden Notdienst außerhalb unserer Arbeitszeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen:

Kasseler Wach- und Schließgesellschaft
Telefon: 0561 816 642 64

Es können nur Meldungen zu dringenden, unaufschiebbaren Notfällen, wie

- Ausfall der Heizungsanlage
- Stromausfall außerhalb Ihrer Wohnung
- Wasserrohrbruch
- Störung der Antennenversorgung im gesamten Gebäude

entgegengenommen werden.

Bitte informieren Sie die Notdienstzentrale umfassend über den gesamten Schaden und hinterlassen Sie Namen, Anschrift und Telefonnummer. Die Notdienstzentrale wird die Beseitigung der Störung durch unsere Vertragspartner veranlassen.

Stellt sich nach Beseitigung einer Störung heraus, dass es sich um einen Bagatellfall gehandelt hat, der während der werktäglichen Arbeitszeit hätte erledigt werden können, müssen wir Ihnen ggf. die Mehrkosten des Noteinsatzes in Rechnung stellen. Nehmen Sie daher bitte nur in wirklichen Notfällen die Notdienstzentrale in Anspruch.

Allgemeine Störungen, bei denen es sich nicht um Notfälle handelt,  melden Sie  bitte  zu  den regulären Geschäftszeiten Ihrem Hausmeister oder unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Stellen Sie eine Anzeige bei der Polizei und melden Sie den Diebstahl Ihrer Hausratversicherung (sofern vorhanden). Sollten durch einen Einbruch Schäden in der Wohnung oder am Haus entstanden sein (insbesondere an Türen und Fenstern), melden Sie dies bitte dem zuständigen Hausmeister oder unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Ein Mangel an der Mietsache ist uns unverzüglich nach Kenntnisnahme anzuzeigen. Anderenfalls steht Ihnen kein Recht zur Vornahme einer Mietminderung zu. Eine Minderung der Miete müssen wir nicht hinnehmen, wenn wir den Mangel der Mietsache nicht kannten bzw. kennen konnten. Uns ist durch Anzeige des Mangels Gelegenheit zu geben, den Mangel zu beheben. Ihr Anliegen ist in Textform mit Angabe des Grundes sowie Höhe der Mietminderung einzureichen.

Hausordnung

Jeder vermeidbare Lärm ist zu unterlassen. An Werktagen gelten die Zeiten von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr (Mittagsruhe) und von 22:00 Uhr bis 7:00 Uhr (Nachtruhe) als Ruhezeiten. Sonn- und Feiertage sind insgesamt als Ruhezeiten zu beachten. Elektronische Musikinstrumente und sonstige Tonwiedergabegeräte dürfen grundsätzlich nicht über Zimmerlautstärke betrieben werden.

Wir bitten Sie, Ihren Nachbarn zunächst freundlich auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Sollte dies keine Besserung herbeiführen, wenden Sie sich bitte mit einer schriftlichen Beschwerde mit Auflistung der Verstöße mit Datum, Zeit und ggf. möglichen Zeugen an den zuständigen Kundenbetreuer. Dieser wird die betreffende Mietpartei schriftlich auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen.

Sofern die Hausreinigung nicht an eine Firma übertragen wurde, ist sie in wechselnder Reihenfolge durch alle Mieter vorzunehmen. Die Einzelheiten sind in der "Haus- und Waschordnung" für das jeweilige Jahr festgelegt, die als Aushang in Ihrem Hausflur zu finden ist.

Sofern die Schnee- und Eisbeseitigung sowie das Streuen bei Glatteis nicht an eine Firma vergeben wurde, sind diese Arbeiten von den Mietern auszuführen. Die Einzelheiten sind in der "Haus- und Waschordnung" für das jeweilige Jahr festgelegt, die als Aushang in Ihrem Hausflur zu finden ist.

Bitte wenden Sie sich bezüglich nicht oder mangelhaft ausgeführter Arbeiten von Fachfirmen an den zuständigen Hausmeister oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Betriebskosten

Die Betriebs- und Heizkostenabrechnung wird Ihnen spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums zugestellt. Der Abrechnungszeitraum läuft bei uns vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres. Auch wenn Sie beispielsweise zum 31.01.2018 ausgezogen sind, erhalten Sie ihre Abrechnung erst im Zeitraum 01.01.2019 - 31.12.2019.

Eine Bescheinigung über haushaltsnahe Dienstleistungen kann erst im Zuge der Betriebs- und Heizkostenabrechnung erstellt werden. Da diese innerhalb eines Jahres nach dem Abrechnungszeitraum erstellt wird (z.B. für das Jahr 2016 spätestens bis zum 31.12.2017), liegt die Bescheinigung nach § 35a EStG zum Zeitpunkt der Steuererklärung der Mieter häufig noch nicht vor. Sie können in diesem Fall die Bescheinigung heranziehen, die sie im Steuerjahr erhalten haben (in diesem Beispiel die von 2015).

Die Bescheinigung kann maximal für die letzten zwei Jahre ausgestellt werden. Sie können die Ausstellung über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) beantragen.

Auf der ersten Seite des Abrechnungsschreibens sehen Sie in der oberen Tabelle die einzelnen Abrechnungsergebnisse (Betriebskosten/Heizkosten). Aus den einzelnen Ergebnissen errechnet sich das Gesamtergebnis (Guthaben/Forderung).

Der jährliche Rhythmus des Abrechnungszeitraumes ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Abrechnungsfrist beträgt 12 Monate und beginnt nach Ende des Abrechnungszeitraums. Dies ist in §556 BGB festgelegt. Entscheidend sind die im gesamten Abrechnungszeitraum angefallenen Kosten. Bei Ihrem Auszug liegen die jährlichen Kosten noch nicht vor.

Maßgeblich für die Abrechnung ist nicht das Auszugsdatum, sondern das Mietvertragsende. Aus diesem Grund erfolgt die Abrechnung immer bis zum Mietvertragsende, d. h. in diesem Beispiel bis zum 31.05.2016.

Die Angabe des jährlichen Abrechnungszeitraums ist gesetzlich vorgeschrieben. Auf Seite 1 der Umlagenabrechnung steht unter dieser Angabe ("Abrechnung der Umlagen vom 01.01.-31.12.")  Ihr persönlicher Abrechnungszeitraum ("Ihr Anteil für den Zeitraum 01.01.-31.07.").

Im Abrechnungsschreiben auf Seite 4 können Sie sehen, dass die angefallenen Kosten nur bis zum Auszugsdatum berechnet wurden.

Ihre Vorauszahlungen passen wir jährlich auf Grundlage der aktuellen Betriebs- und Heizkostenabrechnung an. Grundsätzlich sollen durch diese Anpassungen hohe Nachforderungen vermieden werden. Dennoch können wir Nachzahlungen nicht komplett ausschließen, da auch das individuelle Heizverhalten der Mieter sowie Preissteigerungen berücksichtigt werden müssen.

Die Höhe der Nachforderung/des Guthabens ist von diversen Faktoren abhängig, wie z. B. der

- Höhe der geleisteten Vorauszahlungen
- Wohnungsgröße
- verbrauchsabhängigen Kosten

Häufig kommt es vor, dass trotz gleicher Wohnungsgröße die umgelegten Kostenanteile der Mieter nicht identisch sind. Das liegt meistens daran, dass es auch Kostenpositionen gibt, die nach dem individuellen Verbrauch der Mieter abgerechnet werden. In der Regel betrifft dies die Kostenpositionen Wasser/Abwasser und Heizung sowie vereinzelt Müllgebühren, wenn es hierfür je Wohnung entsprechende Verbrauchserfasser gibt. Ergeben sich bei gleicher Wohnungsgröße und gleich hohen, umgelegten Kosten unterschiedliche Endergebnisse, liegt dies meist an der Höhe der geleisteten Vorauszahlungen, die nicht bei allen Mietern identisch sind.

Die Umlage der Betriebskosten erfolgt meist nach m²-Wohnfläche und nicht nach der Anzahl der Personen. Die Umlage der Heizkosten hingegen richtet sich nach den Grund- und Verbrauchskosten. Die Anzahl der Personen spielt hierbei keine Rolle. Der Verteilungsschlüssel ist im Mietvertrag festgelegt und für die Abrechnung maßgeblich. Die Umlage der verbrauchsabhängigen Kosten (z. B. Wasser/Abwasser, Müll und Heizung) erfolgt nach dem gemessenen Verbrauch der einzelnen Mieter, sofern Messgeräte vorhanden sind. Sind keine Messgeräte (z. B. Wasserzähler/Heizkostenverteiler) vorhanden, erfolgt die Umlage nach dem Anteil der Wohnfläche.

Für die Betriebskosten spielt es keine Rolle, ob Sie zu Hause waren oder nicht, da diese nach m²-Wohnfläche abgerechnet werden (mit Ausnahme von Wasser/Abwasser, teilweise Heizung und Müll, wenn entsprechende Zähler vorhanden sind). Die Heizkosten setzen sich aus Grund- und Verbrauchskosten zusammen. Die Grundkosten fallen in jedem Fall an, unabhängig davon, ob sie zu Hause waren oder Sie die Heizung überhaupt genutzt haben. Lediglich bei den Verbrauchskosten wirkt sich dies gegebenenfalls durch niedrigeren Verbrauch aus.

Trotz ordnungsgemäßer Bewirtschaftung ist es unseren Mitarbeitern vor Ort leider nicht immer möglich, den Sperrmüll-Verursacher im Einzelnen zu ermitteln. Daher haften alle Mieter als Solidargemeinschaft für diese Kosten. Grundsätzlich finden in regelmäßigen Abständen und bei offensichtlichen Verstößen gegen die Vorschriften entsprechende Maßnahmen zur Aufklärung/Mahnung über die ordnungsgemäße Müllentsorgung statt. Zudem fordern wir vor Entfernung des Sperrmülls alle Mieter auf, vertragswidrig abgestellten Müll zu beseitigen und künftige Müllablagerungen zu unterlassen. Wir weisen auch auf die kostenpflichtige Beauftragung bei Nichteinhaltung/Nichtbeseitigung hin. Diese Ankündigung rechtfertigt die Umlage der Sperrmüllgebühren als Betriebskosten.

Die Betriebskostenposition "Aufzug" (Aufzugsstrom, Notruf, Wartung etc.) ist Bestandteil Ihres Mietvertrages. Daher ist die Umlage berechtigt. Erdgeschossmieter müssen diese Kosten ebenso tragen wie alle anderen Bewohner. Entscheidend ist, dass der Mieter die Möglichkeit hat, den Aufzug zu nutzen.

Im Abrechnungsschreiben auf Seite 1 befindet sich im unteren Drittel die Fälligkeit der Nachzahlung. "Die Nachzahlung aus der Abrechnung in Höhe von xxx (Betrag) ist bis zum xxx (Datum) fällig." Im Abrechnungsschreiben auf Seite 1 befindet sich im unteren Drittel die Fälligkeit der Nachzahlung. "Die Nachzahlung aus der Abrechnung in Höhe von xxx (Betrag) ist bis zum xxx (Datum) fällig."

Auf der ersten Seite des Abrechnungsschreibens steht im unteren Drittel, ob Sie die Nachzahlung anweisen müssen oder wir diese bei der nächsten Mietzahlung abbuchen. Wenn Sie uns ein SEPA-Mandat erteilt haben, buchen wir den Nachzahlungsbetrag zusammen mit der Miete ab. Den Abbuchungstermin finden Sie in Ihrer Nebenkostenabrechnung.

In einigen Fällen kann eine Erhöhung der Vorauszahlung auch dann sinnvoll sein, wenn aus der vergangenen Abrechnung ein Guthaben resultierte. Gründe hierfür können etwa absehbare Kostensteigerungen sein.

In einigen Fällen kann eine Reduzierung der Vorauszahlung auch dann sinnvoll sein, wenn aus der vergangenen Abrechnung eine Nachzahlung zu entrichten war. Wenn absehbar ist, dass die Deckung der auf Sie zukommenden Kosten mit den bisher gezahlten Beträgen mehr als gewährleistet ist, senken wir Ihre Vorauszahlungsrate, um Sie finanziell zu entlasten.

Gemäß Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten sind mindestens 50 %, höchstens 70 % der Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. Die übrigen Kosten sind nach der Wohn- oder Nutzfläche zu verteilen. Die genaue Verteilung finden Sie in Ihrem Mietvertrag, sowie in der Nebenkostenabrechnung.

Wir haben in fast allen Wohnungen Wasserzähler und Heizkostenverteiler auf Funkbasis eingebaut. Diese Geräte werden zum Ende des Abrechnungszeitraumes vom Messdienst per Funk ausgelesen. Das Betreten der Wohnung zur Ablesung ist somit nicht mehr erforderlich.

Grundsätzlich soll der Verbrauch gemäß Heizkostenverordnung nach dem gemessenen Verbrauch der Erfassungsgeräte (Heizkostenverteiler) abgerechnet werden. Allerdings kann es vorkommen, dass bei diesen technischen Geräten ein Defekt oder Geräteausfall vorliegt, sodass die Verbrauchswerte nicht verwendet werden können. In solchen Fällen ist gemäß § 9a der Heizkostenverordnung ein Ersatzverfahren zur Ermittlung der Heizkosten erforderlich. Hierbei wird der anteilige Verbrauch entweder durch eine Vergleichsberechnung anhand eines früheren Abrechnungszeitraums geschätzt oder aus Verbräuchen vergleichbarer Räume des Gebäudes ermittelt.

Wenn bei Auszug einer Mietpartei und Einzug einer neuen Mietpartei keine Zwischenablesung erfolgt ist, müssen dennoch die verbrauchsabhängigen Heizkosten zwischen Vor- und Nachmieter aufgeteilt werden. Dazu dienen die sogenannten Gradtagszahlen. Die Gradtagszahlen spiegeln aufgrund langjähriger Durchschnittswerte den Temperaturverlauf während eines Jahres wieder. Die heizintensiven Monate werden dabei höher bewertet als die Monate, in denen mit geringer oder ganz ohne Heizleistung ausgekommen wird. Das Verfahren der Gradtagszahlen ist ein vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung anerkanntes Verfahren. Es wurde im VDI (Verband Deutscher Ingenieure) 2067, Blatt 1, niedergelegt. Das Jahr wird dabei in 1.000 Gradtage unterteilt und jedem Monat wird aufgrund der Erfahrungswerte eine bestimmte Anzahl an Gradtagen zugeordnet. Die genauen Zahlen können Sie der beigefügten Tabelle aus der Abrechnung entnehmen. Diese Kostenermittlung ist in §9b Absatz 2 und 3 der Heizkostenverordnung vom Gesetzgeber definiert worden und für uns damit verbindlich. Die Heizkostenabrechnung wurde somit nach den gesetzlichen Bestimmungen korrekt erstellt.

Die Heizkostenverteiler (HKV) befinden sich an den Heizkörpern der jeweiligen Räume. Im Prinzip funktionieren alle Geräte gleich, d. h. in der Regel sind drei Werte im Display abzulesen:

  1. Gerätenummer (bei Techem-Geräten z. B: n 1234, das "n" steht immer vor der Gerätenummer; bei Ista-Geräten steht die Zählernummer auf dem HKV, oberhalb/unterhalb vom Display)
    Anhand dieser Nummer kann der Messdienst das Gerät einem Nutzer zuordnen.
     
  2. Aktueller Verbrauch
    Angezeigt werden die verbrauchten Einheiten, die seit dem letzten Stichtag bzw. Einbau angefallen sind.
     
  3. Ablesewert des Vorjahres
    Bis zum ersten Stichtag wird kein Wert angezeigt. Danach ist hier der Wert bis zum Stichtagsdatum gespeichert.

 

Sollte ein HKV nicht funktionieren und auf Störung laufen, erscheint das Funksymbol mit C-I / oder /F–I.

Eine Auszahlung auf ein bei uns hinterlegtes Konto erfolgt nur, wenn Sie früher am Einzugsverfahren teilgenommen haben und wir keine Mitteilung von Ihnen über eine abweichende Bankverbindung erhalten haben. Hatten Sie die Miete zuletzt selbst überwiesen, bitten wir um Mitteilung Ihrer Bankverbindung über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Sollten keine Kontodaten vorliegen oder die jetzt gewünschte Bankverbindung von einer bei uns hinterlegten Bankverbindung abweichen, ist eine schriftliche Mitteilung von Ihnen erforderlich.

Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung zur Auszahlung von Guthaben schriftlich mit. Eine telefonische Mitteilung oder Mitteilung per E-Mail dürfen wir nicht annehmen. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein.

Im Abrechnungsschreiben auf Seite 1 sehen Sie im unteren Drittel die Fälligkeit des Guthabens. In der Regel verrechnen wir Ihr Guthaben mit der aktuellen Miete, sofern Sie uns ein Lastschriftmandat erteilt haben. Ist dies nicht der Fall, verrechnen Sie Ihr Guthaben bitte selbst mit der nächsten Mietzahlung.

Bitte teilen Sie uns Ihre gewünschte Anpassung über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) mit. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung auf dem Postweg.

Bitte wenden Sie sich an den zuständigen Sachbearbeiter der Betriebskostenabteilung. Die Kontaktdaten finden Sie in Ihrer Betriebskostenabrechnung unter "Fragen zur Abrechnung?".

Ihre Wohnung ist öffentlich gefördert. Teil der Fördervereinbarung ist die Möglichkeit, als Vermieter ein Umlageausfallwagnis in Höhe von 2% auf die angefallenen Betriebs- und Heizkosten aufzuschlagen. Mit dem Umlageausfallwagnis soll der Vermieter gegen mögliche Zahlungsausfälle abgesichert werden. Auch wenn Sie Ihre Abrechnungsergebnisse immer in voller Höhe geleistet haben, erheben wir das Umlageausfallwagnis, da es uns gegen Zahlungsausfälle aller Mieter absichert.

Reichen Sie hierzu bitte einen Widerspruch in Textform ein. Ihr Anliegen wird dann geprüft und Sie erhalten eine entsprechende Rückmeldung.

Mietereigene Einbauten

Für das Verlegen eigener Bodenbeläge benötigen Sie eine Genehmigung. Bitte teilen Sie uns über das zentrale Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) telefonisch oder in Textform mit, in welchen Räumen Sie welche Beläge verlegen möchten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann mit Ihnen eine Vereinbarung hierüber geschlossen werden.

Das Anbringen einer Markise ist grundsätzlich möglich. Eine solche Maßnahme ist jedoch genehmigungspflichtig und muss vorher mit uns abgesprochen werden. Sofern nichts dagegen spricht, schließen wir mit Ihnen eine schriftliche Vereinbarung über das Anbringen der Markise ab. Bitte melden Sie sich bei unserm zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Genehmigungen

Für bis zu zwei Kleintieren (z. B. Hamster, Hasen, Meerschweinchen) oder bis zu zwei Katzen ist keine Genehmigung erforderlich. Kleintiere sind Tiere, die überwiegend in Käfigen, Terrarien oder Aquarien gehalten werden und keine Belästigungen und Gefahren für andere Mieter darstellen, sowie keine Beschädigungen an der Mietwohnung verursachen.

Gefährliche Hunde, Tiere die nicht artgerecht in einer Wohnung gehalten werden können, und Tiere, die im allgemeinen als gefährlich gelten, wie Krokodile, giftige Schlangen oder Spinnen, aber auch gefährliche Kleintiere werden grundsätzlich nicht genehmigt.

Für  Hunde und mehr als zwei Katzen oder Kleintiere ist eine individuelle Prüfung notwendig. Bitte melden Sie sich hierfür bei unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Dass Aufstellen/Anbringen von SAT-Anlagen wird von uns grundsätzlich nicht gestattet.
Da Ihnen über den vorhandenen Kabelanschluss oder über das Internet ein umfassendes Informationsangebot in Ihrer Muttersprache zur Verfügung steht, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir keine Genehmigung zur Installation einer Satellitenschüssel erteilen.

Eine vollständige Untervermietung der gesamten Wohnung an Dritte ist nicht gestattet. Lediglich eine Teilüberlassung der Wohnung kann unter bestimmten Voraussetzungen gestattet werden. Bitte melden Sie sich bei unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000), damit wir Ihr Anliegen prüfen können. Bitte beachten Sie, dass bei frei finanzierten Wohnungen ein monatlicher Untermietzuschlag von 25 € erhoben wird.

Für die Beendigung eines Untermieterverhältnisses bitten wir um Zusendung einer Kopie der Ummeldebescheinigung des ausgezogenen Untermieters. Erst nach Erhalt können das Untermietverhältnis und der erhobenen Untermietzuschlag beendet werden.

Änderung der Vertragspartner/Bewohner

Ein- und Auszüge während der Mietzeit sind uns über das zentrale Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) mitzuteilen. Ebenfalls bitten wir Sie, uns mitzuteilen, wenn Sie Familienzuwachs bekommen haben. In diesem Fall ist eine Anpassung der Betriebskosten sinnvoll und vermeidet für Sie eine Nachzahlung.

Zur Aufnahme eines weiteren Vertragspartners/Mieters ist ein persönlicher Gesprächstermin beim zuständigen kaufmännischen Immobilienmanager erforderlich. Einen Termin können Sie über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) vereinbaren. Von dort erhalten Sie auch ein Schreiben mit den erforderlichen Unterlagen, die zu dem Gespräch mitzubringen sind.

Bitte melden Sie sich bei unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Sie erhalten von dort einen entsprechenden Antrag. Voraussetzung für eine Entlassung aus dem Mietvertrag ist, dass keine Mietrückstände bestehen und der verbleibende Vertragspartner über ausreichendes Einkommen zur Zahlung der monatlichen Miete verfügt.

Bitte senden Sie uns eine Kopie der Sterbeurkunde zu, damit wir die Vertragsdaten entsprechend ändern können.

Modernisierung

Gerne prüfen wir Ihr Anliegen. Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren zuständigen Hausmeister, damit geprüft werden kann, ob ein Umbau technisch möglich ist. Wenn dies der Fall ist, können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Zuschuss beantragen. Wurde der Antrag genehmigt, wird Ihnen vom Hausmeister eine Firma zur Ausführung der Arbeiten empfohlen, bei der sie einen Kostenvoranschlag einholen können. Diesen leiten Sie nach Erhalt zur Prüfung  an uns weiter. Sie erhalten anschließend eine schrifltiche Mitteilung von uns, ob der Umbau genehmigt werden kann.

Wenn der Wunsch besteht, Ihr Badezimmer modernisieren zu lassen, teilen Sie dies bitte unserem zentralen Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) mit. Bitte beachten Sie, dass eine solche Modernisierung immer mit einer Mieterhöhung verbunden ist. Nach Prüfung Ihres Anliegens erhalten Sie ein Rückmeldungsschreiben von uns. Bei Zustimmung zur Durchführung der Modernisierungsmaßnahme erhalten Sie eine Vereinbarung, die unter anderem den Erhöhungsbetrag nach Abschluss der Arbeiten enthält. Bei öffentlich geförderten Wohnungen werden keine Badmodernisierungen durchgeführt. Instandhaltungsmaßnahmen werden unabhängig davon durchgeführt.

Zwar ist durch energiesparende Modernisierungsmaßnahmen (z. B. neue Fenster, Wärmedämmung) eine Einsparung von Heizkosten zu erwarten, jedoch werden die Vorauszahlungen von uns zunächst nicht gesenkt. Hier wird die folgende Heizkostenabrechnung abgewartet und anschließend ggf. eine Senkung vorgenommen.

Kündigung

Zur Vermeidung eventueller Anspruchsverluste stellen wir grundsätzlich keine Mietschuldenfreiheitsbescheinigungen aus. Wir können Ihnen jedoch einen aktuellen Auszug Ihres Mietkontos zusenden. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Die Kündigung muss schriftlich und im Original (keine Kopie) erfolgen und es müssen alle Vertragspartner persönlich unterzeichnen. Eine Kündigung per Telefon, Fax oder E-Mail ist unwirksam. Aus dem Kündigungsschreiben muss die betreffende Wohnung/Garage hervorgehen. Im Falle einer wirksamen Kündigung erhalten Sie von uns eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Mietvertragsendes sowie Informationen zum weiteren Ablauf.

Die Kündigungsfrist von Wohnraummietverträgen beträgt grundsätzlich drei Monate. Die Kündigung muss bis zum dritten Werktag des ersten Monats der Kündigungsfrist zugehen. Der Samstag zählt als Werktag. Fällt der dritte Werktag auf einen Samstag oder Feiertag, so verlängert sich die Eingangsfrist um einen weiteren Werktag. Bitte beachten Sie, dass bei Vereinbarung eines Kündigungsausschlusses während der vereinbarten Zeit keine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses möglich ist.

Grundsätzlich ja. Kann Ihre alte Wohnung jedoch vorzeitig vermietet werden, ist eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietverhältnis möglich.

Ja, eine Kündigungsbestätigung mit Angabe des Vertragsendes sowie den weiteren Schritten wird Ihnen von uns zugeschickt. 

Die Wohnungsgeberbescheinigung benötigen Sie, um sich beim Einwohnermeldeamt umzumelden.

Die Bescheinigung liegt in der Regel Ihrer Kündigungsbestätigung bei. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).  Wir lassen Ihnen die Bescheinigung dann separat zukommen.

Sofern Ihre Wohnung keinen Belegungsbindungen unterliegt, können Sie uns interessierte Bewerber als Nachmieter vorschlagen. Bitte benennen Sie diese mit Kontaktdaten entweder direkt in Ihrem Kündigungsschreiben oder wenden Sie sich an unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000). Bitte beachten Sie, dass kein Anspruch auf vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag und kein Anspruch auf Akzeptanz des vorgeschlagenen Bewerbers besteht.

Grundsätzlich müssen Sie bei Auszug alle mietereigenen Einbauten entfernen. Eine Ausnahme besteht, wenn die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden und ein bereits feststehender Nachmieter Interesse an einer Übernahme hat. In diesem Fall ist eine Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Nachmieter erforderlich. Die Gegenstände gehen dann in das Eigentum des Nachmieters über.

Es sind alle mietereigenen Einbauten (auch solche, die ggf. vom Vormieter übernommen wurden) zu entfernen und vorhandene Schäden zu beseitigen. Unübliche Farbgestaltungen sind zu entfernen. Je nach Vertragsgestaltung sind Schönheitsreparaturen auszuführen. Bitte vereinbaren Sie einen Vorabnahmetermin mit unserem Hausmeister, um die erforderlichen Arbeiten festzustellen.

Sofern vertraglich vereinbart, sind Schönheitsreparaturen vor Auszug von Ihnen auszuführen. Sollte ein bereits feststehender Nachmieter die aktuelle Gestaltung übernehmen bzw. sich die Wohnung nach eigenem Geschmack renovieren wollen, ist dies schriftlich festzuhalten. Der zuständige Hausmeister kann hierfür bei der Wohnungsvorabnahme einen entsprechenden Vordruck aushändigen.

Da eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietverhältnis von verschiedenen Faktoren abhängig ist, entscheiden wir hierüber individuell. Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen kaufmännischen Immobilienmanager oder unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Nein. Die Übergabe der Schlüssel erfolgt ausschließlich über unseren Hausmeister und wird schriftlich dokumentiert. Bitte beachten Sie, dass Sie bis zum Mietvertragsende für die Mietsache haften.

Grundsätzlich besteht kein rechtlicher Anspruch auf eine Vertragsverlängerung. Bitte teilen Sie uns Ihr Anliegen in Textform mit. Eine Verlängerung des Mietverhältnisses ist nur möglich, wenn kein Anschlussmietvertrag mit einem Nachmieter geschlossen wurde.

Eine Kündigung stellt eine unwiderrufliche Willenserklärung dar, die nur in Ausnahmefällen zurückgenommen werden kann. Bitte reichen Sie Ihr Anliegen schriftlich ein. Das Schreiben muss von allen Mietvertragspartnern unterzeichnet sein. Nach Prüfung Ihres Wunsches erhalten Sie eine Rückmeldung von uns.

Nein. Die Miete ist bis zum Vertragsende in vollständiger Höhe zu zahlen und darf nicht mit der Kaution verrechnet werden.

Die Kaution erhalten Sie nach Beendigung des Mietverhältnisses zurück. Die Abrechnung erfolgt innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsende. Beachten Sie, dass etwaige Forderungen aus dem Mietverhältnis mit Ihrer Kaution verrechnet werden. Des Weiteren sind wir berechtigt, einen angemessenen Teil der Kaution für mögliche Nachzahlungen aus der Nebenkostenabrechnung einzubehalten. Wenn die Kaution von einem Sicherungsgeber (z. B. Sozialamt) gezahlt wurde, wird diese dorthin zurückgezahlt, sofern uns keine schriftliche Bestätigung vorliegt, dass das Guthaben an Sie ausgezahlt werden darf.

Sie können uns Ihre neue Adresse über unser zentrales Kundenmanagement mitteilen (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000).

Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung schriftlich mit. Eine telefonische Mitteilung oder Mitteilung per E-Mail dürfen wir nicht annehmen. Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein.

Etwaige Forderungen aus dem Mietverhältnis werden mit Ihrer Kaution verrechnet. Sie erhalten hierüber eine Mitteilung. Sollten keine Forderungen mehr bestanden haben und die Kaution trotzdem nicht vollständig ausgezahlt worden sein, handelt es sich vermutlich um einen Sicherungseinbehalt. Wir sind berechtigt, einen angemessenen Teil der Kaution für mögliche Nachzahlungen aus der Nebenkostenabrechnung einzubehalten.

Für eine rechtskräftige Abwicklung des Mietverhältnisses benötigen wir zwingend eine Kopie der Sterbeurkunde. Bitte senden Sie uns diese zusammen mit der Kündigung des Mietverhältnisses zu. Diese muss schriftlich erfolgen. Ein Fax oder eine E-Mail sind nicht ausreichend. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Monatsende. Die Kündigung muss bis zum dritten Werktag des ersten Monat der Kündigungsfrist bei uns eingehen. Sie erhalten anschließend eine Kündigungsbestätigung, in der wir Ihnen das weitere Vorgehen detailliert beschreiben.
Erbrachte Sicherheitsleistungen oder Guthaben aus Nebenkosten-Abrechnungen können wir nach Beendigung des Mietverhältnisses nur auszahlen, wenn keine Forderungen mehr bestehen und uns ein Erbnachweis vorliegt. Bitte denken Sie daran, diesen Nachweis zu gegebener Zeit bei uns einzureichen.

Mieterhöhung bei preisfreiem Wohnraum

Eine Zustimmung zur Mieterhöhung muss schriftlich erfolgen. Dem Mieterhöhungsverlagen liegt ein Vordruck bei, den Sie hierfür verwenden können. Dieser muss von allen Vertragspartnern unterzeichnet und an uns zurückgesandt werden. Sollte Ihnen der Vordruck nicht mehr vorliegen, können Sie die Zustimmung auch selbst formulieren.

Ihre Zustimmung muss bis zum zweiten Kalendermonat, der auf den Zugang des Mieterhöhungsverlangens folgt, erteilt werden. Das genaue Datum finden Sie in unserem Mieterhöhungsschreiben.

Solange uns keine schriftliche Kündigung Ihrerseits vorliegt, ist eine Zustimmung erforderlich.

Wenn Sie der Erhöhung nicht zustimmen, werden wir Klage auf Zustimmung beim zuständigen Amtsgericht einreichen. Wegen der besonderen Nachteile, die Ihnen durch die Zustimmungsverweigerung entstehen können, möchten wir Sie auf die Folgen einer Klage hinweisen. Ein solches Gerichtsverfahren ist nicht nur mit persönlichen Unannehmlichkeiten verbunden, sondern auch mit erheblichen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten, die im Falle der zu erwartenden Zustimmung durch das Gericht von Ihnen zu tragen sind.

Mit Beginn des dritten Kalendermonats nach dem Zugang des Erhöhungsverlangens. Das genaue Datum finden Sie in unserem Mieterhöhungsverlangen.

Wenn die ortsübliche Vergleichsmiete Potential zur Erhöhung der Miete liefert, wird die Miete unter Umständen bereits nach einem Jahr wieder angepasst. Selbstverständlich werden hierbei die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.

Wir begründen unser Mieterhöhungsverlangen entsprechend den Regelungen des BGB mit Bezug auf eine höhere ortsübliche Vergleichsmiete. In der Regel beziehen wir uns dabei auf einen Mietspiegel oder vergleichbare Wohnungen. Details können Sie unserem Mieterhöhungsverlangen entnehmen. Nach den gesetzlichen Bestimmungen können wir die Zustimmung zur Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete unter Beachtung der Kappungsgrenze verlangen, wenn die Miete mindestens ein Jahr unverändert ist.

Eine pauschale Aussage hierzu ist nicht möglich. Grundsätzlich werden alle Mieter gleich behandelt. Wenn einzelne Mieter keine Mieterhöhung erhalten haben, sind hier die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Mietanpassung nicht gegeben.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Miete zu dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit mindestens 15 Monaten unverändert sein und die Miete darf innerhalb von drei Jahren maximal um 15 % bzw. 20 % (je nach Gemeinde) angehoben werden. Es kann daher sein, dass die letzte Mietanpassung der Nachbarn noch nicht allzu lange her oder so hoch ausgefallen ist, dass aktuell keine weitere Erhöhung möglich ist.

Durch unterschiedliche Wohnungsgrößen können die Mieterhöhungen unterschiedlich hoch ausfallen. Außerdem kann es sein, dass die aktuellen Mieten durch unterschiedliche Vermietungszeitpunkte differieren. Jemand, der zuvor bereits etwas mehr gezahlt hat, erhält dadurch eine geringere Mietanpassung.

Das kann daran liegen, dass Ihre Nebenkosten höher sind als die Ihres Nachbarn. Sollte Ihre Grundmiete höher sein, liegt dies vermutlich daran, dass aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen bei Ihrem Nachbarn aktuell keine Mieterhöhung möglich ist (die Miete muss 15 Monate unverändert sein und darf innerhalb von drei Jahren um maximal 15 % bzw. 20 % angehoben werden).

Ohne subjektive Beurteilung der Miethöhe bestimmt sich die Miete für eine preisfreie Wohnung ausschließlich durch den Vergleich mit der ortsüblichen Miete. Wenn es in Ihrer Gemeinde einen Mietspiegel gibt, kann damit die Miete einer Wohnung in einfacher Weise festgestellt werden. Ausschlaggebend sind lediglich die objektiven Kriterien einer Wohnung im Vergleich mit denen des Mietspiegels.

Ohne subjektive Beurteilung der Miethöhe bestimmt sich die Miete für eine preisfreie Wohnung ausschließlich durch den Vergleich mit der ortsüblichen Miete. Wenn es in Ihrer Gemeinde keinen Mietspiegel gibt, wird die ortsübliche Miete durch vergleichbare Wohnungen ermittelt.

Wenn kein Mietspiegel mit Informationen über ortsübliche Mieten vorliegt, ist es nach herrschender Rechtsmeinung zu § 558a BGB ausreichend, drei Vergleichswohnungen aus dem eigenen Bestand zur Begründung eines Mieterhöhungsverlangens zu benennen.

Die zur Mieterhöhung herangezogenen Vergleichswohnungen müssen nicht exakt die gleiche Wohngröße aufweisen. Trotz der Flächendifferenzen, entsprechen unsere Vergleichswohnungen den rechtlichen Anforderungen an eine Mieterhöhung gemäß § 558 BGB.
Üblicherweise haben kleinere Wohnungen höhere Mieten pro m² Wohnfläche. Daher kann es für Sie von Vorteil sein, wenn wir Ihre Wohnung mit einer größeren vergleichen.

Ist ein Mietobjekt zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete nach dem Mietspiegel als "gute Wohnlage" eingestuft, überwiegen die positiven deutlich gegenüber den negativen Merkmalen. Es bedeutet nicht, dass die Wohnlage ausschließlich positive und keinerlei negative Merkmale aufweist.

Die von Ihnen angemietete Wohnung wurde bei ihrer Errichtung mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten gefördert. Diese Mittel sind nunmehr vollständig zurückgezahlt, weshalb die Eigenschaft "öffentlich gefördert" entfällt.
Für öffentlich geförderte Wohnungen gelten besondere gesetzliche Bestimmungen, z. B. das Wohnungsbindungsgesetz oder das Gesetz zum Abbau der Fehlsubventionierung, die jetzt für ihre Wohnung nicht mehr anzuwenden sind. Dafür wird künftig das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) Rechtsgrundlage zur Bestimmung und Vereinbarung Ihrer Miete sein.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir alle Mieter gleich behandeln müssen und deshalb soziale Belange einzelner Mieter nicht aufgreifen und in ein Mieterhöhungsverlangen einbeziehen können. Wir müssen eine nach den mietrechtlichen Vorschriften berechtigte und begründete Mieterhöhung in gleicher Weise durchsetzen.

Gegebenenfalls haben Sie Anspruch auf eine sogenannte Sozialwohnung. Einen Antrag können Sie beim zuständigen Wohnungsamt stellen. Nach Überprüfung Ihrer Einkommensverhältnisse erhalten Sie gegebenenfalls einen Berechtigungsschein zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung.

Die Miete für preisfreie Wohnungen richtet sich ausschließlich nach der ortsüblichen, für vergleichbare Wohnungen zu zahlende, Miete. Sind auf dem Wohnungsmarkt höhere Mieten üblich, kann eine niedrigere Miete nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) angepasst werden. Sofern Mietbelastung und Einkommen eines Mieters nicht mehr im Einklang stehen, soll – nach dem Willen des Gesetzgebers – ein sozial gerechter Ausgleich durch die dafür bestimmten Stellen (einschlägige Gesetze sind das Sozialhilfe- und das Wohngeldgesetz) erfolgen. Wir empfehlen Ihnen, sich bei der Wohngeldstelle darüber zu informieren bzw. prüfen zu lassen, ob und in welcher Höhe Ihnen ggf. Wohngeld zusteht.

Ein Widerspruch zur Mieterhöhung muss in Textform eingereicht und begründet werden.

Bitte beachten Sie, dass sich die Miete für eine preisfreie Wohnung ausschließlich durch Vergleich mit der ortsüblichen Miete bestimmt. Ausschlaggebend sind lediglich die objektiven Kriterien einer Wohnung im Vergleich mit denen des Mietspiegels / der Vergleichswohnungen. Behebbare Mängel an der Mietsache haben keinen Einfluss auf die Mietfestlegung und das Verfahren der Mietenvereinbarung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). An eine Zustimmung können keine Bedingungen Ihrerseits geknüpft werden, sie muss ohne jegliche Einschränkungen erteilt werden.
Sofern Mängel vorliegen, die die Nutzungsmöglichkeit der Wohnung mindern, können Sie Ihre Ansprüche daraus durchaus geltend machen. Allerdings nicht durch Verweigerung Ihrer Zustimmung zu einem ordnungsgemäßen und damit rechtswirksamen Mieterhöhungsverlangen.

Die mehrfache Zahlung der erhöhten Miete wird als konkludentes Verhalten angesehen und ist mit Ihrer Zustimmung zur Mieterhöhung gleichzusetzen. Eine Rückerstattung erfolgt nicht.

Eine Erhöhung aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen ist nicht zustimmungspflichtig. Es ist gesetzlich zulässig, die jährliche Miete um 8 % der für die Wohnung aufgewendeten Kosten zu erhöhen. Ein Widerspruch ist nicht möglich.

Mieterhöhung bei öffentlich gefördertem Wohnraum

Bei Ihrer Wohnung handelt es sich um eine öffentlich geförderte Wohnung, deren Miete sich nach den Aufwendungen für die Wohnung richtet. Sobald die Kosten für die Bewirtschaftung steigen, ist eine Anpassung der Miete erforderlich und rechtlich zulässig. Die Miete Ihrer Wohnung ist gegenüber preisfreien Wohnungen dennoch vergleichsweise niedrig.

Mieterhöhung nach Modernisierung

Mit Beginn des dritten Kalendermonats nach dem Zugang des Erhöhungsverlangens. Das genaue Datum finden Sie in unserem Mieterhöhungsverlangen.

Mieterhöhung nach Vereinbarung

Die Bewirtschaftungskosten für Ihre Wohnung haben sich erhöht und es ist über einen längeren Zeitraum keine Mietanpassung erfolgt. Auch aus diesem Grund liegt Ihre Miete deutlich unter dem Entgelt, das heute für vergleichbaren Wohnraum ortsüblich ist. Wir bitten daher um Zustimmung zur Anpassung der Miete an das aktuelle Mietniveau.

SEPA

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, den einheitlichen Zahlungsverkehr in der Währung Euro. Seit dem 01.02.2014 ist der Gebrauch der SEPA-Zahlungsinstrumente für Firmen obligatorisch. Das deutsche Lastschriftverfahren wurde durch das europaweit einheitliche, sogenannte SEPA-Lastschriftverfahren ersetzt.

Ein SEPA-Mandat kann über unser zentrales Kundenmanagement (E-Mail: kunde@remove-this.gwh.de, Telefon: 069 97551 3000) angefordert werden. Bitte senden Sie das Formular vollständig ausgefüllt und unterschrieben per Post an uns zurück. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung, zu wann der erste Bankeinzug erfolgen wird.

Die Pre-Notification ist eine Vorabinformation im Rahmen des SEPA-Lastschriftverfahrens. Als Vorabinformation versteht sich jede schriftliche Mitteilung, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Sie enthält Fälligkeitsdatum und -betrag, Gläubiger-ID, IBAN, BIC und Mandatsreferenznummer. Die Pre-Notification soll Ihnen dazu dienen, für eine entsprechende Kontodeckung sorgen zu können.

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger – in diesem Fall von der GWH – individuell vergebenes Kennzeichen eines SEPA-Mandats. Sie ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer die eindeutige Identifizierung einer Zahlung.

Die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennzeichnung des Zahlungsempfängers. Damit weist sich das Unternehmen gegenüber dem Zahler aus.

Das SEPA-Lastschriftmandat ist die Berechtigung für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Sie ersetzt die Erteilung einer Einzugsermächtigung. Das SEPA-Lastschriftmandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschriften an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlungen.

Beim BIC (Business Identifier Code) handelt es sich um eine international eindeutige Bankleitzahl, die neben der IBAN bei Überweisungen und Lastschriften anzugeben ist. Der BIC setzt sich zusammen aus Bank- und Ländercode, Codierung des Ortes und Kennzeichen der Filiale.

Die IBAN (International Bank Account Number) definiert jedes Konto in der Europäischen Union. Die Nummer ist je nach Land unterschiedlich lang (in Deutschland hat sie immer 22 Stellen) und immer gleich aufgebaut.
Sie setzt sich aus der Kennzeichnung des Landes, einer zweistelligen Prüfziffer, der bisherigen Bankleitzahl und der bisher bestehenden Kontonummer zusammen. Damit werden Kontonummer und Bankleitzahl ersetzt.

IBAN und BIC finden Sie zum Beispiel auf Ihren Kontoauszügen, Ihren Bankkarten oder im Online-Banking-Portal Ihrer Bank, etwa unter "Meine Daten" oder "Kontodetails" - je nachdem wie der Bereich bei Ihrer Bank benannt ist.

Mietinteressenten

Wohnungssuche

Nein. In der Regel können Sie jedoch mit dem Vormieter eine Vereinbarung über die Übernahme seiner Einbauküche abschließen, wenn besondere Gründe dagegen sprechen. Bitte beachten Sie, dass die Küche dann in Ihr Eigentum übergeht und bei einem späteren Auszug von Ihnen zu entfernen ist (sofern sie nicht wiederum von einem Nachmieter übernommen wird).

Nein. Unsere Wohnungen werden unmöbliert vermietet. Sie können jedoch mit dem Vormieter eine Vereinbarung über die Übernahme von Einrichtungsgegenständen in der Wohnung abschließen, sofern nicht besondere Gründe dagegen sprechen. Bitte beachten Sie, dass das Mobiliar dann in Ihr Eigentum übergeht und bei einem späteren Auszug von Ihnen zu entfernen ist.

Zur Anmietung einer unserer Wohnungen darf bei Ihnen kein Negativeintrag in der SCHUFA vorliegen. Insbesondere sind die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung und die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Ausschlusskriterien für eine Anmietung bei uns. Darüber hinaus muss eine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorliegen.

In Frankfurt verfügen wir über speziell für Studenten und Auszubildende vorgesehene Wohnungen. Zur Bewerbung füllen Sie bitte unseren "Interessentenbogen Studentenwohnheim" aus. Sie finden diesen auf unserer Homepage im Bereich "Mieten" und dort unter "Formulare". Der Versand erfolgt per Post oder E-Mail an den zuständigen Ansprechpartner (siehe Homepage, Bereich Mieten, Studentenwohnanlagen). Bitte beachten Sie, dass als Nachweis für den vorgesehenen Bewerberkreis eine Immatrikulationsbescheinigung oder ein Ausbildungsnachweis erforderlich ist.

Unsere aktuellen Neubauprojekte finden Sie auf unserer Homepage im Bereich "Mieten" und dort unter "Neubauprojekte". Wenn die Wohnungen bereits vermarktet werden, finden Sie den jeweiligen Ansprechpartner für eine Bewerbung unter "Kontakt".

Unabhängig davon, ob Sie bereits Mieter der GWH sind, können Sie sich über unsere Homepage www.gwh.de über aktuell verfügbare Wohnungen informieren und sich über den "Sofortkontakt" direkt auf eine Wohnung bewerben.

Ein Wohnberechtigungsschein, auch WBS genannt, bestätigt, dass man ein geringes Einkommen und damit das Recht hat, eine öffentlich geförderte Wohnung zu beziehen. Er ist vorzugsweise für Einzelpersonen und Familien, die nicht genug Geld zur Verfügung haben.

Wohnberechtigungsscheine werden von der Stadt oder jeweiligen Gemeindeverwaltung ausgestellt, wenn das Gesamteinkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegt. Das Kindergeld wird hier nicht mit verrechnet. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Stadt/Gemeinde.

Die Kontaktperson zur Besichtigung einer angebotenen Wohnung finden Sie in unserem Exposé links unten unter "Besichtigung".

Vereinbaren Sie unter der in unserem Schreiben angegebenen Rufnummer einen Gesprächstermin beim zuständigen Sachbearbeiter. Bitte beachten Sie, dass dieser ggf. von dem bisher bekannten und im Briefkopf genannten Sachbearbeiter abweicht. Um weite Anfahrtswege für unsere Kunden zu vermeiden, bieten wir teilweise persönliche Gespräche in anderen Geschäftsstellen an.

Zu dem Gesprächstermin sind von allen gewünschten Vertragspartnern folgende Unterlagen mitzubringen:

- Personalausweise/Pässe, ggf. Aufenthaltsgenehmigungen
- Die letzten drei aktuellen Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Rentenbescheide, sonstige Bezüge, bei Neubeschäftigung Arbeitsvertrag)
- Ggf. gültigen Wohnberechtigungsschein, sofern dieser zum Bezug der Wohnung erforderlich ist

Darüber hinaus bitten wir Sie, eine Selbstauskunft auszufüllen und eine Einwilligung zur Einholung einer SCHUFA-Abfrage zu unterschreiben.

Stellplatzsuche

Füllen Sie hierzu bitte unseren "Interessentenbogen Parkplatz" aus und lassen uns diesen per Post oder per E-Mail (kunde@remove-this.gwh.de) zukommen. Sie erhalten anschließend eine Mitteilung, ob aktuell ein Stellplatz verfügbar ist. Den Bewerbungsbogen finden Sie auf unserer Homepage im Bereich "Mieten" und dort unter "Formulare".

Teilweise ist die Anmietung von Stellplätzen und Garagen auch möglich, wenn Sie keine Wohnung von uns angemietet haben. In diesem Fall sind wir verpflichtet, Mehrwertsteuer an das Finanzamt abzuführen, so dass sich die Miete entsprechend erhöht.

Anmietung

Wir vermieten je nach Möglichkeit zum 01. oder 16. Eines Monats. Bei Vermietung zur Mitte des Monats wird eine halbe Miete fällig, es wird nicht tageweise abgerechnet.

Wir schließen grundsätzlich unbefristete Wohnraummietverträge ab. Teilweise vereinbaren wir einen Kündigungsausschluss. In diesem Fall ist das Mietverhältnis erstmalig nach Ablauf des vereinbarten Zeitraumes mit der gesetzlichen Kündigungsfrist ordentlich kündbar.

Bei mietvertraglicher Vereinbarung eines Kündigungsausschlusses verzichten die Parteien (Mieter und Vermieter) wechselseitig für die genannte Dauer auf ihr Recht zur Kündigung des Mietvertrages. Das Mietverhältnis ist erstmalig nach Ablauf des vereinbarten Zeitraumes mit der gesetzlichen Kündigungsfrist ordentlich kündbar. Von dem Verzicht bleibt das Recht der Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und zur außerordentlichen Kündigung mit gesetzlicher Frist unberührt.

Ja. Die Höhe der Kaution beträgt drei Nettokaltmieten. Sie kann auf Wunsch in Raten gezahlt werden.

Die Kaution ist dazu bestimmt, Ansprüche des Wohnungsunternehmens gegenüber dem Mieter aus Schäden oder unterlassenen Schönheitsreparaturen zu sichern. Bei nicht preisgebundenem Wohnraum und bei preisgebundenem Wohnraum, auf den § 9 Wohnungsbindungsgesetz nicht anzuwenden ist, dient der Betrag auch zur Sicherung sonstiger Forderungen aus dem Miet- und Nutzungsverhältnis.

Die Höhe der Kaution beträgt drei Nettokaltmieten.

Die Kaution bzw. die erste Rate der Kaution ist zu Mietvertragsbeginn fällig und vor Wohnungsübergabe zu überweisen. Bei Übergabe der Wohnung ist ein entsprechender Nachweis vorzulegen. Ggf. vereinbarte weitere Raten sind jeweils zu Beginn der folgenden Monate zusammen mit der Miete zu entrichten. Bei einem uns erteilten Lastschriftmandat buchen wir die folgenden Raten von Ihrem Konto ab.

Die Kaution wird auf einem von unserem Vermögen getrennt geführten Sammeltreuhandkonto bei einem Geldinstitut hinterlegt oder eine andere rechtlich zulässige Anlageform gewählt. Die Sicherheitsleistung wird entsprechend dem für Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist üblichen Zinssatz verzinst. Die Zinsen erhöhen die Sicherheit.

Für bis zu zwei Kleintieren (z. B. Hamster, Hasen, Meerschweinchen) oder bis zu zwei Katzen ist keine Genehmigung erforderlich. Kleintiere sind Tiere, die überwiegend in Käfigen, Terrarien oder Aquarien gehalten werden und keine Belästigungen und Gefahren für andere Mieter darstellen, sowie keine Beschädigungen an der Mietwohnung verursachen.

Gefährliche Hunde, Tiere die nicht artgerecht in einer Wohnung gehalten werden können, und Tiere, die im allgemeinen als gefährlich gelten, wie Krokodile, giftige Schlangen oder Spinnen, aber auch gefährliche Kleintiere werden grundsätzlich nicht genehmigt.

Für Hunde und mehr als zwei Katzen oder Kleintiere ist eine individuelle Prüfung notwendig.

Diese finden Sie in Ihrem Mietvertrag unter "§ 12 Konto für Miete und sonstige Zahlungen".

Diese finden Sie in der "Vereinbarung über eine Sicherheitsleistung" unter Punkt 3.

Einzug

Die Schlüsselübergabe erfolgt über unseren Hausmeister. Es ist rechtzeitig ein Termin hierfür zu vereinbaren. Voraussetzung für die Übergabe ist, dass die erste Miete und mindestens die erste Rate der Kaution bereits überwiesen wurden. Ein Zahlungsnachweis ist vorzulegen.

Sie können bei einem Versorger Ihrer Wahl Strom anmelden.

Die Zählernummer und der Zählerstand werden bei Übergabe der Wohnung auf einem Ablesebeleg vermerkt. Der Stromzähler befindet sich im Zählerraum und ist nicht frei zugänglich.

Internet und Telefon können Sie bei einem Anbieter Ihrer Wahl anmelden. Wenn Sie einen Termin mit einem Techniker des Telefon-/Internetanbieters vereinbart haben, geben Sie dem Hausmeister rechtzeitig Bescheid, sodass dieser den Anschlussraum zugänglich machen kann.

Bewerber

Klicken Sie innerhalb der Stellenanzeige auf den Button "Jetzt Bewerben". Sollten Sie keine passende Position finden, können Sie uns Ihre Unterlagen über einen Klick auf "Initiativbewerbung" unterhalb der Stellenanzeigen zur Verfügung stellen. Um den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten gewährleisten zu können, ist eine Bewerbung ausschließlich über unser Bewerbermanagementsystem möglich.

Mit Ihrer Bewerbung wird gleichzeitig Ihr Kandidatenprofil erstellt. Sie erhalten eine E-Mail um ein Passwort für das Kandidatenprofil zu vergeben. Anschließend können Sie auf unser Kandidaten-Center zugreifen, um Ihre Daten jederzeit zu bearbeiten und einzusehen. In diesem Kandidaten-Center finden Sie auch weitere Stellenausschreibungen der GWH und können sich gerne bei Interesse auf weitere Stellen bewerben.

Bitte laden Sie Ihre Bewerbung inklusive Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen in maximal drei PDF- Dateien hoch (max. 20 MB und pro Datei nicht mehr als 10MB). Andere Dateiformate werden nicht unterstützt.

Nach Sichtung der Unterlagen durch den Bereich HR und den Fachbereich setzen wir uns mit den passenden Bewerbern bzgl. der Terminvereinbarung für persönliche Vorstellungsgespräche in Verbindung. In Ausnahmefällen kann das Erstgespräch auch virtuell per WebEx-Meeting vereinbart werden. Ggf. kann auch ein Zweitgespräch bzw. Fachgespräch erforderlich sein.

An den Gesprächen nimmt jeweils eine Kollegin oder ein Kollege des Bereichs HR, des Fachbereichs sowie ein Mitglied des Betriebsrates teil. Falls wir uns für Sie - und Sie sich für uns - entscheiden, erhalten Sie zeitnah eine mündliche Zusage und Ihren Arbeitsvertrag.

Unser Ziel ist es, Ihnen nach ca. einer Woche eine erste Rückmeldung zu Ihrer Bewerbung zu geben. Da die Anzahl der eingehenden Bewerbungen je nach Stellenausschreibung sehr variieren kann, bitten wir Sie um Verständnis, dass eine qualifizierte Sichtung der Unterlagen und die Bearbeitung der Bewerbungen im Einzelfall auch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.

Gerne bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bevorzugt Wohnungen aus unserem Bestand zur Miete an. In diesem Fall wird für Sie auch keine Kaution fällig. Kommen Sie gerne auf uns zu und wir geben unser Bestes Ihnen eine Ihren Wohnbedürfnissen entsprechende Wohnung anzubieten. Ob und zu welchem Zeitpunkt wir Ihnen eine passende Wohnung anbieten können, hängt von Ihren Wohnbedürfnissen und der Verfügbarkeit entsprechender Wohnungen ab.

Das Wohnen im zu betreuenden Bestand gehört zum Konzept der GWH und ist Bestandteil des Arbeitsvertrages. Unser Konzept bietet auch für Sie zahlreiche Vorteile. Neben einer noch besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch kurze Arbeitswege erhalten Sie eine monatliche Zulage und zahlen aufgrund unserer Mietnachlassregelung eine Miete, die 15% Ihres Grundgehalts nicht übersteigt. Falls das Wohnen im zu betreuenden Bestand für Sie nicht in Frage kommt, können wir Ihnen leider keine Position als Hausmeister (m/w/d) anbieten. 

Um den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten gewährleisten zu können, erfolgen Bewerbungen ausschließlich über unser Bewerbermanagementsystem. Sie können sicher sein, dass dadurch ausschließlich die zuständigen Verantwortlichen im Bewerbungsprozess Zugriff auf Ihre Daten und Dokumente erhalten. Nach einer Frist von 6 Monaten nach Abschluss des Bewerbungsprozesses werden Ihre Daten automatisch gelöscht.

Wir wissen: Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umfassendes Angebot an internen Seminaren, die wir nach aktuellen Bedarfen ausrichten. Alle internen Schulungen werden von qualifizierten externen Referenten und Trainern oder internen Spezialisten abgehalten. Ergänzend ist eine Teilnahme an externen Weiterbildungsangeboten möglich.

Unabhängig vom jährlichen Weiterbildungsprogramm der GWH gewähren wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kostenzuschüsse für Fortbildungs- und Studienmaßnahmen, die im Interesse des Unternehmens liegen. Die Förderung solcher Maßnahmen ist erklärtes Ziel der GWH und hat dahingehend einen bedeutenden Stellenwert, der sich aus unserem Grundverständnis der Personalentwicklung sowie aus unserem Leitbild ableiten lässt. 

Unsere Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge sind so vielfältig wie die Immobilienbranche selbst. Ob Immobilienmanagement, Kundenservice, Recht, IT oder Finanzen: Bei uns lernen Sie während Ihrer Ausbildung verschiedene Fachbereiche kennen, die das komplette Spektrum der Immobilienbranche abbilden.

Folgende Ausbildungsberufe und duale Studiengänge bieten wir an:
•    Immobilienkauffrau/ -mann
•    Kauffrau/ -mann für Büromanagement 
•    Kauffrau/ -mann für Digitalisierungsmanagement 
•    Duales Studium Immobilienwirtschaft 
•    Duales Studium Bauwesen 
•    Duales Studium Wirtschaftsinformatik 
•    Duales Studium Rechnungswesen