Zuerst ein Dach über dem Kopf, dann die Bürokratie

Am Dienstag fand die Pressekonferenz statt, um das gemeinsame Projekt Housing First für Obdachlose vorzustellen.

Sozialdezernentin Elke Voitl von der Stadt Frankfurt, Michael Back von der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und Diakoniepfarrer Markus Eisele stellten am 20. September zahlreichen Pressevertretern das Housing-First-Projekt in Frankfurt-Sossenheim vor.

Die GWH Wohnungsgesellschaft versteht sich aus ihrer Historie heraus als soziales Wohnungsunternehmen, dass schon immer über den Tellerrand geschaut und einen aktiven Beitrag zum Zusammenhalt in der Gesellschaft leistete, so Michael Back von der GWH.

Mit Housing First schließen wir die Lücke von unbezahlbarem Wohnraum. Da jeder Mensch ein Grundrecht auf Wohnen hat, sollte er auch ein sicheres Zuhause haben. Dann erst kommt der Rest wie etwa der eigene Mietvertrag. 

12 ehemalige Obdachlose haben bereits eine Wohnung nach dem bewährten Konzept gemietet. Achim K., erster Bewohner des Projektes hat zuvor 30 Jahre in der Obdachlosigkeit gelebt und dabei meist auf Friedhöfen übernachtet. Für ihn ist seine 30 m² große Wohnung wie „ein Sechser im Lotto“. Und wenn der gebürtige Odenwälder dann mit feuchten Augen von seinem Gefühl erzählt, als er seinen Namen am Klingelschild entdeckt hat, wird allen Beteiligten klar: Housing First ist ein Erfolgsprojekt.

Auch zahlreiche TV-Sender waren vor Ort um auf das Thema der Obdachlosigkeit aufmerksam zu machen und Housing First vorzustellen:

RTL Deutschland Hessen Mediathek (ab Minute 14:00):
https://lnkd.in/eGkGV6mZ
 
Rhein-Main TV GmbH & Co. KG Mediathek:
https://lnkd.in/e4t9xj6w

Hessischer Rundfunk Hessenschau:
https://lnkd.in/e5WSWy_p

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!