Anhebung der Heizkostenvorauszahlung - das kommt auf Mieter zu

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Liebe Mieterinnen und Mieter, bereits seit Mitte 2021 steigen die Rohstoffpreise in weiten Teile Europas sukzessive an, in den letzten Wochen hat sich die Situation auch kriegsbedingt merklich zugespitzt. Inzwischen erreichen uns täglich Medienberichte zu drohenden Gas- und Kohleknappheiten und den damit verbundenen Belastungen durch steigende Energiekosten. Die enormen Preissprünge am angespannten Weltmarkt machen sich nicht nur an der Tankstelle bemerkbar, sondern werden sich insbesondere auch auf unser aller Heizkosten auswirken.

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich schwer abschätzen, wie sich die Preise entwickeln werden. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass sie in absehbarer Zeit auf das Niveau der Vorjahre zurückfallen werden.

Die derzeitigen Preissprünge werden aktuellen Prognosen zufolge erhebliche Mehrbelastungen für unsere Mieterinnen und Mieter mit sich bringen.

Wir als GWH sehen uns deshalb in der Verantwortung, den zu erwartenden hohen Nachforderungen für das Abrechnungsjahr 2022 in Ihrem eigenen Interesse vorwegzugreifen. Indem wir Ihre monatliche Heizkostenvorauszahlung um 0,75€ / m2 Wohnfläche anheben, wirken wir hohen Nachforderungen entgegen, die schnell zur Schuldenfalle werden können. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schritt entgegenzukommen und eine bessere Planbarkeit zu ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir Sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen sensibilisieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die Bevölkerung in diesem Zusammenhang dazu aufgerufen, die eigenen Verbräuche angesichts der aktuellen Situation aktiv zu reduzieren. Auf diese Weise leiste jeder Einzelne einen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt.

Gleichzeitig empfehlen wir Ihnen, für die ausstehende Abrechnung für das Jahr 2021 Rücklagen zu bilden, da sich die Kostensteigerungen bereits hier bemerkbar machen werden. Sie erhalten die Abrechnung spätestens bis Ende des Jahres.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich bei dieser Anpassung nicht um eine Mieterhöhung, sondern um eine präventive Maßnahme unter Berücksichtigung der derzeitigen Energiepreise. Sie erhalten hierzu in den nächsten Tagen ein separates Schreiben mit einer detaillierten Aufstellung der künftigen Mietzusammensetzung.

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