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Damit der Abfluss nicht dicht macht

Eine verstopfte Toilette ist ärgerlich und unappetitlich

Sie gehören zu jenen Menschen, die Essensreste, Bratenfett und Hygieneartikel gerne in der Toilette entsorgen? Das kann schnell in einer unappetitlichen Havarie enden.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, lohnt es sich, die eigenen Alltagsgewohnheiten zu überdenken.  Wir haben die häufigsten Ursachen für verstopfte Toiletten zusammengestellt und geben Tipps, wie sich das Risiko minimieren lässt, zu Hause "Schiffbruch" zu erleiden.

So bleiben die Rohre frei

Der Sonntagsbraten ist verdrückt, die Bäuche gut gefüllt. Nun ruft der Abwasch. Doch wohin mit dem Bratenfett aus der Pfanne und den übriggebliebenen Essensresten? Die Antwort darauf lautet häufig: Ab ins Klo damit. Auch Feuchttücher, etwa zum Abschminken oder Wickeln von Babys, landen oft im WC. Ein großer Fehler!

Denn Rohrverstopfungen sind nicht selten Folge des Entsorgens von Dingen, die nicht in die Toilette gehören. Dazu gehören unter anderem

  • Feuchttücher: Die reißfesten Alltagshelfer aus Vlies lösen sich nicht auf und gehören deshalb in den Hausmüll.
  • Essensreste: Knochen und andere grobe Abfälle können Rohre verstopfen und locken zudem Ratten an. Deshalb besser in der Biotonne entsorgen.
  • Bratrückstände: Wenn flüssiges Bratfett erkaltet, setzt es sich in den Rohren fest und kann diese verengen. Das gilt natürlich auch für den Ausguss des Spülbeckens. Besser mit heißem Wasser und fettlösendem Spülmittel beim Abwasch beseitigen.
  • Haare und Seifenreste: Jeder kennt die glitschigen Knäuel , die dafür sorgen, dass das Wasser in Duschen und Badewannen nach und nach immer langsamer abfließt. Ein kleines Sieb schafft hier unkompliziert Abhilfe.
  • Toilettensteine: Die meist in kleinen Plastikaufhängungen erhältlichen Duftsteine können sich beim Spülen lösen und sich im Rohr verkanten. Neuere Varianten verzichten aus hygienischen Gründen auf das Plastikkörbchen.
  • Tampons: Tampons saugen Flüssigkeiten auf und gewinnen dadurch an Umfang. Ihr Hauptbestandteil ist Watte oder Baumwolle – beides löst sich nicht auf und verstopft damit Rohre und Siebe. Deshalb: Bloß nicht im Klo entsorgen!

So schaffen Sie im Notfall Abhilfe!

Pümpel statt aggressive Chamikalien: Einfach, aber effektiv.

Das Wichtigste zuerst: Entsorgen Sie Abfälle nur in Ausnahmefällen in der Toilette. Wenn das Abflussrohr doch mal verstopft ist, helfen sanfte Methoden oft besser als aggressive Chemikalien.

  • Heißes Wasser: Hohe Temperaturen im Rohr können helfen, die Verstopfung zu lösen. Einfach kochendes Wasser in den Abfluss gießen. Ein paar beigemischte Esslöffel Salz erhöhen die Lösekraft zusätzlich. (Achtung! Bei Kunststoffrohren nicht zu heißes Wasser verwenden!)
  • Saugglocke: Mit der Sogkraft eines Pümpels lassen sich Verstopfungen lockern und aus dem Rohr drücken. Den Überlauf mit einem feuchten Lappen abdichten, etwas Wasser ins Becken füllen und die Saugglocke über den Abfluss stülpen. Durch mechanisches Auf- und Abpumpen entsteht ein Sog, der die Blockade löst.
  • Hausmittel: Eine halbe Tasse Backpulver oder Natron in den zu reinigenden Abfluss geben und eine halbe Tasse Essig hinterherschütten. Sobald das Schäumen nachlässt, mit heißem Wasser nachspülen. Hilft auch gegen schlechte Gerüche aus dem Abfluss.

...und falls das alles nicht hilft: Kontaktieren Sie Ihren Hausmeister!

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