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GWH beendet Schattendasein der "Gläsernen Stadt" in stillgelegter Unterführung

GWH beendet Schattendasein der "Gläsernen Stadt" in stillgelegter Unterführung

Verfolgten gemeinsam die Herauslösung der ersten Komponenten (v.l.): GWH-Geschäftsführer Stefan Bürger, Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker, GWH-Geschäftsstellenleiter Christian Wedler, Bettina von Adrian (Tochter des Künstlers und Erbin des Kunstwerks), Stadtbaurat Christof Nolda sowie Kai Emmeluth, Geschäftsführer der beteiligten Baufirma.

Verfolgten gemeinsam die Herauslösung der ersten Komponenten (v.l.): GWH-Geschäftsführer Stefan Bürger, Kassels Kulturdezernentin Susanne Völker, GWH-Geschäftsstellenleiter Christian Wedler, Bettina von Adrian (Tochter des Künstlers und Erbin des Kunstwerks), Stadtbaurat Christof Nolda sowie Kai Emmeluth, Geschäftsführer der beteiligten Baufirma.

Erster Erfolg: Ein in das Kunstwerk integriertes Stadtwappen konnte erfolgreich wurde aus der Wand herausgelöst werden.

Erster Erfolg: Ein in das Kunstwerk integriertes Stadtwappen konnte erfolgreich wurde aus der Wand herausgelöst werden.

Das fast 14 Meter lange Relief aus Beton und Glas zeigt einen stilisierten Kasseler Stadtplan. Dieser reicht vom Herkules im Weltkulturerbe des Bergparks Wilhelmshöhe bis zur Unterneustadt.

Das fast 14 Meter lange Relief aus Beton und Glas zeigt einen stilisierten Kasseler Stadtplan. Dieser reicht vom Herkules im Weltkulturerbe des Bergparks Wilhelmshöhe bis zur Unterneustadt.

Einst war es ein Schmuckstück, an dem sich täglich tausende Passanten erfreuten, inzwischen aber liegt das Relief "Gläserne Stadt" unter dem Kasseler Hauptbahnhof seit über einem Jahrzehnt im Dornröschenschlaf. Die GWH will diesen Umstand ändern und das Mosaikkunstwerk aus der Wand in einer stillgelegten Unterführung herauslösen, um es an einem neuen Standort wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zwar wurde das Ende der 60er von Künstler Dieter von Adrian erschaffene Mosaik zur vergangenen documenta für 100 Tage begehbar gemacht, seither aber fristet es weiter ein Schattendasein. Bereits vor fünf Jahren hatte die GWH einen Versuch unternommen, dem fast 14 Meter langen Kunstwerk aus Beton und Glas zu neuem Glanz zu verhelfen. Doch erst jetzt liegen alle benötigten Genehmigungen vor, um die insgesamt 32 Teile des Glasmosaiks sowie ein unversehrtes Stadtwappen Kassels aus der Wand zu lösen.

"Als großer Marktteilnehmer der Stadt fühlen wir uns dazu verpflichtet, ein solches Kunstwerk wieder sichtbar zu machen", erklärte Christian Wedler, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel, beim Pressetermin am Mittwoch, bei dem die ersten beiden Teile freigesetzt wurden. Er selbst sei in seiner Schulzeit quasi täglich daran vorbeigelaufen und habe nicht zuletzt deshalb auch ein persönliches Interesse daran, auf einem GWH-Grundstück einen neuen Standort für das Glasrelief zu finden.

15.03.2018
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