
GWH unterstützt telefonische ADS Beratung des Kinderschutzbundes
Der Kinderschutzbund Kassel startet ein ganz besonderes Pilotprojekt:
ab dem 7. Februar wird es einmal wöchentlich eine telefonische Sprechstunde zur ADS-Beratung geben. Finanziert wird das in Kassel einmalige Projekt durch Spenden der Schindler-Stiftung und der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen.
Kinder mit ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) haben oft besondere Schwierigkeiten im Alltag. Um Kindern und Eltern, aber auch Lehrern, Erziehern und anderen Betroffenen hilfreich zur Seite zu stehen, richtet der Kinderschutzbund Kassel eine telefonische Sprechstunde ein. Dr. Susanne Blossey, Verhaltenstherapeutin mit langjähriger Erfahrung zum Thema ADS, kann hier schnell und unkompliziert Tipps und Ratschläge zum Umgang mit ADS-Betroffenen geben. „Alltägliche Abläufe wie Hausaufgaben machen oder abends schlafen gehen können bei Kindern und Jugendlichen mit ADS zu einer Herausforderung werden“, weiß Dörte Wahlen, Geschäftsführerin des Kasseler Kinderschutzbundes.
Am Telefon hilft Dr. Blossey schnell und unkompliziert bei allen Fragen rund um
das Thema ADS, egal ob es dabei um Erziehungsprobleme oder Informationen zu möglichen Therapieformen geht. Bei Fragestellungen, die eine explizitere Beratung erfordern, kann ein Termin für ein ausführlicheres Telefonat
oder einen persönlichen Besuch vereinbart werden. Die Telefonsprechstunde findet dienstags von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt, die Telefonnummer ist 0561-8905514. Zurzeit stehen neben einer Stunde für die Telefonsprechstunde noch zwei weitere Stunden pro Woche für das Projekt zur Verfügung. Je nachdem, wie die Telefonsprechstunde angenommen wird und welche Fragen gestellt werden, kann sich das Pilotprojekt zukünftig weiterentwickeln.
Neben einer Spende von 5.000 Euro aus der Kasseler Schindler-Stiftung wird das Telefonprojekt über eine Spendenaktion der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen finanziert.
Die Wohnungsgesellschaft hatte seit Mai 2011 für jede gebrauchte Eigentumswohnung, die sie verkauft hat, 100 Euro an den Kinderschutzbund
gespendet. Wenn der Käufer ebenfalls einen Betrag von bis zu 100 Euro
gespendet hat, verdoppelte die GWH zusätzlich die Spende des Käufers. So kam bei 26 verkauften Wohnungen eine Gesamtspende von 3.400 Euro zusammen.
„Als Wohnungsgesellschaft fördern wir die sozialen Strukturen in unseren Wohngebieten. Wir freuen uns, dass mit diesem Projekt Familien im ganzen
Stadtgebiet unterstützt werden können“, so GWH Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger anlässlich der Spendenübergabe. Die Spendenaktion der GWH wird auch 2012 weitergehen.